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Dienstag 5. Juni 2018, 20.00 Uhr
Regula Portillo
liest aus ihrem Roman Schwirrflug
Der Roman-Erstling der Solothurnerin Regula Portillo behandelt ein ernstes Thema, den Bürgerkrieg in Nicaragua. Erst nach dem Tod der Mutter erfahren zwei Schwestern von der abenteuerlichen Jugend ihrer Eltern. Diese waren in den frühen 80er-Jahren mit anderen jungen Europäern aufgebrochen, um den Nicas nach der Revolution in eine sozialistische Zukunft beizustehen. Die Brigadisten halfen den Bauern, im Gesundheitswesen, beim Aufbau von Kindergärten. Wir erfahren vieles über die Zustände im Land, über die Hoffnungen der Bevölkerung, aber auch über die sehr reale Gefahr, die von den Contras ausging.
Der Roman pendelt zwischen gestern aus der Sicht der Mutter Ruth und heute, wo Alma die ältere Tochter sich vielen Fragen gegenübersieht. Die Briefe, die sie im Nachlass der Mutter gefunden haben, lassen viele Schlüsse zu. Den Töchtern wird bewusst, wie wenig man oft über die Nächsten weiss. Um dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen, reisen die beiden Schwestern nach Nicaragua in der Hoffnung dort mehr Klarheit zu gewinnen.
Regula Portillo schafft mit spannenden Dialogen einen interessanten Roman, der auch die Frage nach dem Sinn und Zweck von Entwicklungsarbeit stellt.
Regula Portillo lebte und arbeitete mehrere Jahre in Norwegen, Nicaragua und Mexiko. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Frankfurt a.M.
Einführung Nicole Hausammann





AKTUELL:

Di. 5. Juni 2018:
Regula Portillo liest aus ihren neusten Roman "Schwirrflug"